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Warschau 1883
- Cusset 1941
Louis Marcoussis ist Maler und Grafiker und wird in Polen als Ludwig Casimir Ladislas Markous geboren. Er studiert zunächst an der Akademie der Schönen Künste in Krakau. Ab 1903 wird Marcoussis den größten Teil seines Lebens in Paris verbringen. In Paris führt er seine Studien als Schüler von Jean Lefebvre fort. Vom Kubismus ausgehend, löst sich Marcoussis erst langsam vom Einfluss Picassos und seines Kreises und findet zu einem streng geometrischen, von allem Gegenständlichen abstrahierenden Stil. Einen Höhepunkt seines grafischen Schaffens bildet die Buchillustration zu Tristan Tzara "Indicateur des chemins de c½ur". Seine Werke werden etwa seit 1910 in renommierten Pariser Kunstinstitutionen ausgestellt, so beispielsweise von 1912 im Salon des Indépendants, in deren retrospektiver Ausstellung 1926 er ebenfalls mit sechs Arbeiten vertreten ist. Noch im selben Jahr ist Marcoussis' Grafik in der Gruppenausstellung der "Section d'Or" zu sehen. Seit dem Jahr 1923 ist der Künstler auch regelmäßiger Teilnehmer des Salon des Tuileries. Anschließend folgen Ausstellungen in Paris 1926 in der Galerie Pierre, im Jahr 1929 bei G. Bernheim sowie 1931 in der Galerie Jeanne Bucher. Erneut bereist er die westeuropäischen Länder sowie Tanger/Nordafrika und 1933 die USA. Nach seinem Tod im Jahre 1941 finden vereinzelt Retrospektiven statt und werden von Ankäufen renommierter Museen begleitet, wie z.B. der Tate Gallery, London, des Art Institute Chicago und der Barnes Foundation in Philadelphia.